Ups, die EU hat dieses winzige Retro-EV teurer gemacht als normale Autos Image for article titled Whoops, The EU Made This Tiny Retro EV More Expensive Than Regular Cars

Die EU hat einige sehr aggressive Subventionen, um die Einführung von Elektroautos zu fördern. Deshalb finde ich es lustig, dass der wunderbare Microlino Mini-EV irgendwie teurer ist als ein normales Auto, weil icht eigentlich zu klein ist, um die Voraussetzungen zu erfüllen. Vorschriften sind hart!

Das alles kam zur Sprache, als Der Spiegel die Gelegenheit bekam, einen dieser Schweizer Zweisitzer zu testen. Die meisten der 20.000 unverbindlichen Vorbestellungen für das Auto kommen von Deutschen , die sich auf 27 PS, eine Höchstgeschwindigkeit von 56 mph und eine Reichweite von 77 oder 124 Meilen freuen, je nachdem, welches Akkupaket man kauft. Das behauptet zumindest das Unternehmen. Was sie nicht erwarten können ist ein Preis, der im Einklang mit den wesentlich praktischeren, größeren Elektroautos auf dem dortigen Markt steht. Aus Der Spiegel:

Das Auto wird ab rund 12.500 Euro zu haben sein. Das Problem dabei: Käufer bekommen die 6.000 Euro Elektroauto-Förderung vom Staat nicht, weil der Microlino nur ein Leichtfahrzeug ist. Damit ist er sogar teurer als mancher Kleinwagen mit vier Sitzen. Ouboter findet es ungerecht und politisch unklug, dass viele E-SUV-Käufer die Prämie kassieren, seine Kunden aber nicht.

Zum Vergleich: Der Dacia Spring, ein echtes Auto eines echten Autokonzerns, erhält in Deutschland fast 10.000 Euro an Umweltsubventionen, was bedeutet, dass man ihn für nur 10.920 Euro kaufen kann.

Das Ziel dieser Subventionen ist, die Einführung von umweltfreundlicheren Autos mit geringem Platzbedarf zu fördern. Ich verstehe irgendwie, warum sie Fahrzeugen in voller Größe den Vorzug geben, um die Menschen zu ermutigen, von größeren, schwereren und problematischeren Fahrzeugen wegzukommen. Die Dinge, die bereits klein sind, die bereits weniger Auswirkungen haben und die bereits weniger teuer sind, wegzulassen, macht wiederum irgendwie Sinn. Dieser Dacia kostet vielleicht weniger als der Microlino nach den Subventionen, aber er kostet fast 20.000 Euro vor den Subventionen. Er braucht die Hilfe wirklich. Dennoch zeigt die Nichtberücksichtigung dieses kleinsten Newcomers, dass es eine Herausforderung ist, eine gute öffentliche Politik zu gestalten, dass Schlupflöcher und Versäumnisse entstehen können.

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