Schließung des Chevrolet Bolt-Werks wird verlängert, da GM und LG Rückrufoptionen prüfen€

GM bestätigte am Donnerstag, dass das Werk Orion, in dem der Bolt EV gebaut wird, mindestens bis zum 24. September stillstehen wird, da das Unternehmen weiterhin mit dem Zulieferer LG Chem zusammenarbeitet, um Konstruktionsfehler zu beheben, die zu einem weltweiten Rückruf des kleinen Elektroautos von GM geführt haben, berichtet Reuters

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Das Unternehmen hat bereits angekündigt, dass es mit der Produktion neuer Einheiten (oder dem Austausch bestehender Fahrzeuge) erst dann fortfahren wird, wenn es sich völlig sicher ist, dass die aktualisierten Akkus sicher sind. Es stützt sich dabei stark auf LG Chem, um zu beweisen, dass die neuen Akkus, die zusammengebaut werden, völlig frei von dem Defekt sind, der zu mehreren Bränden geführt und GM bisher fast 1 Milliarde Dollar gek

ostet hat. Angesichts des mangelnden Vertrauens von GM in seinen Zulieferer scheint es unwahrscheinlich, dass die Arbeitsniederlegung nur bis Ende September andauern wird.

Im April gab GM bekannt, dass es eine Diagnosesoftware entwickelt hat, um nach Anomalien zu suchen, die bei einem Rückruf im November festgestellt wurden, der durch Berichte über mehrere Batteriebrände ausgelöst wurde. Zwei Menschen erlitten Rauchvergiftungen und ein Haus ging in Flammen auf. GM und LG Chem stellten gemeinsam fest, dass die Batterien, die Feuer fingen, fast voll aufgeladen waren. Als vorübergehende Lösung wurden die Besitzer und Händler

angewiesen, Softwareänderungen vorzunehmen, um den Ladevorgang auf 90 % der Batteriekapazität zu begrenzen. GM führte die Brände auf einen, wie es damals hieß, seltenen Herstellungsfehler in den Batteriemodulen zurück, der einen Kurzschluss in einer Zelle verursachen und damit einen Brand auslösen kann.

Letzten Monat hat GM den ursprünglichen Rückruf auf alle Bolt EV – und auch das neue Bolt EUV-Modell – ausgeweitet, die während der gesamten Lebensdauer des Modells verkauft wurden und bis 2017 zurückreichen. Die Fahrzeuge einiger Besitzer wurden bereits zweimal wegen desselben potenziellen Batteriebrandproblems zurückgerufen, und die Kunden werden nach wie vor aufgefordert, den Ladezustand ihrer Fahrzeuge sorgfältig zu überwachen und sie nach Möglichkeit im Freien zu parken

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