Ram Trucks führen 2021 die J.D. Power Initial Quality Study an€

Zum ersten Mal überhaupt führt Ram die jährliche J.D. Power-Studie zur anfänglichen Qualität mit einer Punktzahl von 128 PP100 an, d. h. Probleme, die pro 100 Fahrzeuge in den ersten 90 Tagen des Besitzes auftreten. In der letztjährigen Rangliste lag Ram auf dem dritten Platz. Auf dem zweiten Platz liegt Dodge (139 PP100), eine Schwesterabteilung von Ram unter dem Dach von Stellantis, gefolgt von Lexus (144 PP100), dem in diesem Jahr am besten bewerteten Premium-Automobilhersteller, auf dem dritten Platz. Diese Ergebnisse verstärken einen allgemeinen Trend der letzten Jahrzehnte, bei dem die Marken des Massenmarktes besser abschneiden als die Premiummarken, die dazu neigen, hochmoderne Technologien einzuführen, die die Besitzer verwirren können oder gar nicht funktionieren. Genesis (148 PP100) ist der einzige andere Premium-Automobilhersteller, der besser als der Durchschnitt abschneidet.

Am Ende der offiziellen Rangliste steht Chrysler (251 PP100), was wenig Sinn zu machen scheint, wenn man bedenkt, dass Chrysler die meisten Technologien mit Dodge und viele mit Ram teilt, bis man bedenkt, dass Chrysler nur zwei Plattformen anbietet und eine davon die Pacifica/Voyager Minivan-Zwillinge sind, die es nur bei dieser Marke gibt. Die nächstschlechtesten sind Audi (240 PP100) und Volkswagen (213 PP100). Tesla würde mit seinem Ergebnis von 231 PP100 zwischen VW und Audi liegen, aber da der Elektroautohersteller nicht in allen Bundesstaaten Zugang zu J.D. Power hat, wird er nicht offiziell berücksichtigt. Interessanterweise sagte J.D. Power in einem Folgeanruf, dass die von Tesla-Besitzern am häufigsten gemeldeten Probleme eher traditioneller Natur sind, wie z. B. die Passgenauigkeit der Verkleidung, Geräusche im Innenraum oder Lackprobleme, und nicht etwa Probleme mit der Elektronik des Fahrzeugs.

Ram Trucks führen 2021 die J.D. Power Initial Quality Study an€

Nach Angaben von J.D. Power erreichte die Branche im Durchschnitt 162 PP100. Das sind vier Punkte mehr als die Gesamtbewertung im Jahr 2020, und 20 von 32 Marken haben ihre Qualitätsbewertung im letzten Jahr verbessert. Das entspricht einer Qualitätssteigerung von zwei Prozent im Jahr 2021, was gut ist, aber etwas unter der durchschnittlichen Verbesserungsrate der letzten zehn Jahre liegt. Bei der Betrachtung der einzelnen Fahrzeuge ist die <a href=”https://www.autoblog.com/nissan/maxima/” target=”_blank” rel=”no

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führt das Gesamtfeld mit einem Ergebnis von 85 PP100 an.

Probleme mit Infotainment-Systemen – und insbesondere Probleme bei der Kopplung von Smartphones mit fahrzeuginternen Technologien – sind weiterhin die am häufigsten gemeldeten Probleme. Kopfschmerzen bei der Verbindung von Apple CarPlay und Android Auto dominieren die Beschwerden. “Die Besitzer wollen drahtlose Konnektivität, und die Industrie hat darauf reagiert”, so Dave Sargent, Vice President of Automotive Quality bei J.D. Power. “Dies hat jedoch zu einer größeren technischen Herausforderung sowohl für die Automobilhersteller als auch für die Technologieunternehmen geführt. In der Regel sind es die Autohersteller, die den Zorn der Fahrzeugbesitzer auf sich ziehen, aber dies ist definitiv ein gemeinsames Problem. Den Besitzern ist es egal, wer die Schuld trägt – sie wollen nur, dass ihr Telefon und ihr Fahrzeug miteinander kommunizieren.”

Auch wenn Probleme mit der Fahrzeugtechnik und der Smartphone-Integration berechtigte Beschwerden sind, sollte man nicht vergessen, dass Neuwagen

heute insgesamt recht zuverlässig sind und ihre Besitzer kaum am Straßenrand stranden lassen. Es ist auch erwähnenswert, dass die Autohersteller eng mit Technologieunternehmen wie Apple und Google zusammenarbeiten müssen, um ihre Software weiter zu verfeinern und damit ihre Qualitätsbewertung durch J.D. Power zu verbessern.

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