Neue Mercedes-Modelinie verwandelt gebrauchte Airbags in Streetwear€

50 Jahre ist es her, dass das Patent für den Airbag angemeldet wurde. Jetzt hat Mercedes-Benz

die bescheidene Sicherheitsausrüstung in ein modisches Statement verwandelt. Die zusätzlichen Rückhaltesysteme können jetzt als Jacken, Taschen und als etwas, das man nur als riesige, bauschige Duschhaube bezeichnen kann, getragen werden.

Um die Kleidung zu entwerfen, hat Mercedes mit Heron Preston zusammengearbeitet, der als Modedesigner, Verfechter der Nachhaltigkeit und DJ bekannt ist. Preston verwendete recycelte Airbags, um die Outfits zu entwerfen, und fügte Muster und Farben hinzu, die an die Sicherheit von Autos erinnern. Einige der Kleidungsstücke enthalten beispielsweise die roten, orangefarbenen und schwarzen Markierungen und Texte, die auf Crashtest-Autos und Dummys zu finden sind, wie z. B. die in kontrastierende Farbviertel unterteilten Kreise. Wenn ich es recht bedenke, sehen sie dem Logo eines anderen deutschen Automobilherstellers

recht ähnlich.

Der Airbag wurde im Oktober 1971 patentiert. Mercedes behauptet, die erste Autofirma gewesen zu sein, die die Sicherheitsvorrichtung 10 Jahre später, in der S-Klasse

von 1981, einsetzte. Tatsächlich zeigen einige der Fotos des Modeshootings von Thibaut Grevet einen W126 500 SEL Safety Car, der in kontrastierenden Silber-, Schwarz- und Orangetönen lackiert ist. Daneben ist eine neue S-Klasse in einem ähnlichen Farbschema zu sehen.

Was die Kleidung selbst angeht, so sind wir eindeutig nicht die Zielgruppe. Wir sehen zwar den Nutzen und den Unterhaltungsfaktor eines Airbags, aber wir sind eindeutig nicht cool genug, um einen aufgeblasenen Kapuzenpulli anzuziehen, mit dem man aussieht, als würde man gerade ein verstrahltes Gelände säubern, oder als wäre man ein Nachwuchsoffizier an Bord der Spaceball One. Wenn du das kannst, sind diese Einzelstücke ab dem 10. September beim Internet-Hypebeast-Handelsposten Goat

erhältlich. Zuvor werden sie jedoch vom 6. bis 8. September auf der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin gezeigt. €