Microlino 2.0 geht noch vor Jahresende in Produktion€

Anfang dieses Jahres gab die Micro Mobility Company aus der Schweiz bekannt, dass sie nach vier Jahren voller Erfolge, Herausforderungen und Misserfolge ihr Elektroauto Microlino zu Microlino 2.0 weiterentwickelt hat. Das Ziel war es, die fünf Prototypen zu testen und durch das behördliche Zulassungsverfahren in Europa zu bringen, um bis September die Serienproduktion zu erreichen. Diese letzte Etappe hat etwas länger gedauert, aber Micro hat nun endlich den Microlino 2.0 vorgestellt und erwartet, dass die Montagelinien in seinem speziellen Werk in Turin, Italien, noch vor Ende des Jahres in Betrieb gehen.

Als wir 2016 den ersten Microlino sahen, bestand das von der BMW Isetta inspirierte Stadtauto aus einer gestanzten Stahlwanne, die ein Glashaus mit Rohrrahmen trug, einer Schubstangenaufhängung vorne und einer Starrachse hinten. Es ist geplant, zwei Batteriepakete anzubieten, die mit einem hinten montierten E-Motor eine Reichweite von 78 und 125 Meilen ermöglichen. Der Microlino 2.0 verfügt über eine Unibody-Karosserie aus gepresstem Stahl und Aluminium für eine steifere und sicherere Karosserie, die nach Angaben des Unternehmens als erstes Mikro-Elektroauto in Automobilqualität konstruiert wurde; MacPherson-Federbeine an allen vier Rädern sorgen für ein deutlich besseres Fahrverhalten; und drei Batterieoptionen, von denen die größte eine Reichweite von 143 Meilen im europäischen Zyklus bietet.

Die Lenksäule wurde von einer abnehmbaren Einheit, die mit der Vordertür verbunden war, auf eine feste, untrennbare Einheit umgestellt. Der äußere Türgriff ist verschwunden und wurde durch einen Druckknopf ersetzt. Der 12,5 kW (17 PS) starke E-Motor mit einem Drehmoment von 87 Pfundfuß erreicht eine Spitzenleistung von 19 kW (25 PS) und bringt den Zwerg auf 90 Stundenkilometer. Laut Peter Müller, CTO des Unternehmens, ist der Antriebsstrang jetzt 10 % effizienter. Die Beschleunigung aus dem Stand auf 50 km/h (31 mph) dauert angeblich fünf Sekunden.

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Es wird drei Ausstattungsvarianten geben, beginnend mit dem Urban, der 12.000 Euro (14.787 US-Dollar) kostet und entweder in Amsterdam Orange oder Santorini White mit einem glänzend schwarzen Dach konfiguriert werden kann. Die Innenausstattung ist entweder in Schwarz oder Anthrazit (Grau) erhältlich. Der Dolce bietet zusätzlich Chromzierleisten an der Außenseite und ist wahlweise in den Außenfarben Milano Red, Paris Mint oder Zurich Blue mit weißem Dach und serienmäßigem Faltschiebedach erhältlich. Der Dolce verfügt zusätzlich zu den serienmäßigen Scheinwerfern über Infinity LED-Lichtleisten vorne und hinten und ist im Innenraum mit Stoff und veganem Leder ausgestattet. Die Top-Ausstattung Competizione wechselt die Farbpalette auf matt, entweder in Gotham Anthrazit, London Grün oder Torino Aluminium, gepaart mit einem glänzend schwarzen Dach und einem faltbaren Schiebedach.

Die drei Batteriepa

cks beginnen mit einer 6-kWh-Einheit, die eine Reichweite von 95 Kilometern ermöglicht, einer 10,5-kWh-Einheit für 175 km und einem 14-kWh-Akku für eine Reichweite von 230

km. Alle Ausstattungen können mit jeder Batterie bestellt werden. Das Aufladen bis zu einer Kapazität von 80 % dauert angeblich vier Stunden für die beiden kleineren Einheiten und drei Stunden für die größte Einheit, wenn sie an eine normale europäische 220-Volt-Haushaltssteckdose angeschlossen wird.

Das angegebene Gewicht beträgt 435 Kilogramm (950 Pfund) ohne Batterie bzw. 513 Kilogramm (1.131 Pfund) mit der kleinsten Batterie. Der Innenraum bietet Platz für zwei Personen auf der Sitzbank und deren 203 Liter (8,1 Kubikfuß) Ladung – etwa drei Kisten Bier”, wie es heißt.

Angesichts von 24.000 Reservierungen möchte Micro Mobility die Produktion von den geplanten 7.500 Einheiten pro Jahr so schnell wie möglich erhöhen. Vor allem, weil das Unternehmen bereits einen dreirädrigen Roller namens Microletta hat, der Anfang 2022 auf den Markt kommen soll, und einen dreirädrigen Roller namens Gladiator

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ersten Auslieferungen des Microlino 2.0 werden in der Schweiz erfolgen, gefolgt von Deutschland und dann dem Rest Europas.