Das GM Ultra Cruise Freisprechsystem wird es mit dem Tesla Full Self-Driving€ aufnehmen

GM kündigte am Mittwoch an, dass es eine neue halbselbstfahrende Suite über seinem Super Cruise-Angebot einführen wird. Unter dem Namen Ultra Cruise wird es mit der bestehenden GM-Technologie koexistieren, während es mit Teslas “Full Self-Driving” konkurriert. GM sagt, dass es mit mehr als 2 Millionen Meilen US-amerikanischer und kanadischer Straßen kompatibel sein wird (mit viel Spielraum für Erweiterungen) und bei der Markteinführung in mehr als 95 % der normalen Fahrsituationen funktionieren wird.

Das System wird mehr Sensoren als das bestehende Super Cruise System verwenden, mit “Kameras, Radar und Lidar, die genaue, dreidimensionale statistische 360-Grad-Darstellungen der Umgebung des Fahrzeugs entwickeln, mit Redundanzen in kritischen Bereichen”. Tesla hat die Lidar-Technologie lange Zeit als Mittel zur Verbesserung seiner Autopilot- und Full-Self-Driving-Suiten abgelehnt, könnte sich aber nun dazu durchringen. Und Tesla hat vor kurzem das Radar im Model 3 und Model Y abgeschafft und setzt stattdessen auf Kameras.

Während es heute viele kompetente halbselbstfahrende Systeme auf dem Markt gibt, befinden sich echte autonome Fahrzeuge noch in den Anfängen, wobei Googles Waymo allgemein als Spitzenreiter gilt. Frühe Versionen von Teslas oft verzögerter Full Self-Driving Suite haben gezeigt, wie unausgereift die Technologie ist, und selbst sie ist anderen kommerziell verfügbaren Technologien weit voraus – und das aus gutem Grund.

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Die halbselbstfahrenden Suiten, die in den gängigen Autos angeboten werden, sind eine effektive Erweiterung des adaptiven Tempomats, aber selbst die Fähigkeit, stundenlang mit begrenzten Eingaben auf der Autobahn zu fahren, ist nichts im Vergleich zu den Anforderungen, die an eine echte selbstfahrende Plattform gestellt werden. Dinge, die wir im Alltag für selbstverständlich halten – auf Ampeln und Verkehrsschilder reagieren, die Spur wechseln, Abbiegespuren befahren und sicher in den Verkehr einfädeln, dicht an Hindernissen wie Baustellenabsperrungen vorbeifahren oder so etwas Einfaches wie das richtige Aushandeln

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und das Durchfahren einer engen Einfahrt – sind jenseits der Möglichkeiten aller anderen fortschrittlichen Fahrerassistenzsysteme.

“Ultra Cruise ist nicht nur in Bezug auf das, was es ermöglicht – ein freihändiges Fahrerlebnis von Tür zu Tür – sondern auch in technologischer Hinsicht ein Novum”, sagte Doug Parks, GM Executive Vice President of Global Product Development, Purchasing and Supply Chain. “Es wurde komplett intern entwickelt. Die Kombination von Ultra Cruise für Premiumfahrzeuge und Super Cruise für preisgünstigere Produkte wird es uns ermöglichen, Fahrerassistenzsysteme in allen Preisklassen und Segmenten anzubieten”, so Parks.

Wie Tesla wird auch das GM-Angebot Software-Updates über die Luftschnittstelle (OTA) unterstützen, so dass sowohl die Wartung als auch die Erweiterung möglich sind, wenn Probleme erkannt werden oder Upgrade-Module verfügbar sind. Ultra Cruise wird nächstes Jahr in einem noch nicht benannten Cadillac-Modell aus dem Jahr 2023

eingeführt.

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