2022 Mazda MX-30 EV Preise beginnen bei $33,470 mit 100-Meilen-Reichweite

Zuerst die gute Nachricht. Der neue MX-30 EV Crossover von Mazda wird zu Preisen ab 33.470 Dollar angeboten, wenn er im Herbst in den Vereinigten Staaten auf den Markt kommt. Er wird zunächst in Kalifornien verkauft und je nach Nachfrage ab 2022 auch in anderen Bundesstaaten erhältlich sein.

Der Einstiegspreis ist für den Elektro-Crossover überraschend günstig, wenn man bedenkt, dass Mazda seine Fahrzeuge mit Luxusmerkmalen und Materialien ausstattet, die man normalerweise nur bei Premiummarken findet. Und da dies Mazdas erster Vorstoß in die Elektromobilität ist, kann das Auto mit einer Steuergutschrift in Höhe von 7.500 Dollar gefördert werden. In Kalifornien gibt es darüber hinaus noch weitere Anreize, die je nach Haushaltseinkommen zwischen 1.500 und 6.000 Dollar liegen.

Das macht den attraktiven MX-30 zu einem ziemlich guten Angebot im schnell wachsenden Markt der Elektrofahrzeuge. Preislich liegt er auf einer Linie mit dem Hyundai Kona EV, schlägt den neuen Volkswagen ID.4, wird aber vom Nissan Leaf unterboten. Der MX-30 hat eine luxuriösere Innenausstattung als alle drei.

Mazda hat außerdem eine Partnerschaft mit dem beliebten EV-Ladeservice ChargePoint geschlossen, um MX-30-Besitzern eine Gutschrift von 500 Dollar zu gewähren. Dieser kann für das Aufladen der Batterien an einer der ChargePoint-Stationen oder für die Installation eines ChargePoint Level 2-Ladegeräts zu Hause verwendet werden.

2022 Mazda MX-30 EV Preise beginnen bei $33,470 mit 100-Meilen-Reichweite

Doch jetzt kommt die weniger erfreuliche Nachricht. Es gibt einen sehr guten Grund für den überraschend niedrigen Preis des MX-30: die Reichweite der Batterie. Mazda bestätigte, dass der MX-30 mit seiner 35,5-kWh-Lithium-Ionen-Batterie eine EPA-geschätzte Reichweite von 100 Meilen haben wird. Das ist für ein Elektroauto heutzutage erstaunlich wenig. Selbst der Mini Cooper SE mit einer Reichweite von 114 Meilen oder der Nissan Leaf mit 149 Meilen in der Basisversion übertreffen diesen Wert; ein Kona EV schafft 258 Meilen und ein ID.4 erreicht 260 Meilen. Mazda sagt jedoch, dass die kleinere Batterie gewählt wurde, um die Fahrdynamik zu erhalten und die Umweltbelastung zu minimieren.

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Eine Reichweite von nur 100 Meilen wird zu ernsthaften Reichweitenängsten führen und vermutlich die Zahl der Interessenten deutlich reduzieren. Der eventuelle DrehkranzIn der Zwischenzeit hofft Mazda jedoch, dass sein MX-30 Elite Access Loaner Program etwas bewirken kann. Mit diesem Service können MX-30-Besitzer in den ersten drei Jahren ihres Besitzes andere Mazda-Fahrzeuge für 10 Tage pro Jahr ausleihen. Das Elite Access Loaner Program ist kostenlos und im Lieferumfang des Fahrzeugs enthalten.

Die Mazda Connected Services, mit denen Besitzer ihr Fahrzeug über eine Smartphone-App überwachen können, sind in den ersten drei Jahren ebenfalls kostenlos. Die Software ermöglicht es dem Besitzer auch, das Fahrzeug aus der Ferne zu starten und zu stoppen, den Batteriestand zu überprüfen, auf die Klimaanlage zuzugreifen und die Türen zu ver- und entriegeln.

Laut Mazda kann die Batterie mit einem 50-kW-Schnellladegerät der Stufe 3 in etwa 36 Minuten zu 80 % aufgeladen werden. Mit einem Level 2: AC 240V/30amp Ladegerät dauert das 2 Stunden und 50 Minuten. Ein haushaltsübliches Ladegerät der Stufe 1: AC 120V/15amp benötigt 13 Stunden und 40 Minuten. Mazda gewährt außerdem eine Garantie von acht Jahren und 100.000 Kilometern auf die Batterie.

Mazda MX-30 interior

Die Basisversion des MX-30 EV ist vollgepackt mit Funktionen. Zur Standardausstattung gehören ein 8,8-Zoll-Display in der Mitte des Fahrzeugs sowie Apple CarPlay– und Android Auto-Konnektivität. Zu den Luxusmerkmalen gehören beheizbare Vordersitze, ein mit Leder bezogenes Lenkrad und Schalthebel, ein elektrisches Schiebedach, beheizbare, elektrisch anklappbare Spiegel mit Memory-Funktion, ein in acht Richtungen elektrisch verstellbarer Fahrersitz, eine Rückfahrkamera und Parksensoren sowie ein rahmenloser, automatisch abblendender Rückspiegel.

Zur serienmäßigen Sicherheitstechnik gehören ein adaptiver Tempomat mit Stop-and-Go-Funktion, ein Toter-Winkel-Warner, ein Spurhalteassistent, ein Querverkehrswarner, eine automatische Bremsunterstützung und ein Unaufmerksamkeitswarner.

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Für Fahrer, die ein wenig mehr wollen, bietet Mazda das MX-30 EV Premium Plus-Paket an. Es umfasst ein Premium-Audiosystem mit 12 Lautsprechern von Bose, ein beheizbares Lenkrad, HomeLink und Führungslinien im Display der Rückfahrkamera. Zur Premium Plus-Sicherheitsausstattung gehören ein Toter-Winkel-Assistent, ein Querverkehrswarner und ein 360°-Rundumsicht-Monitor. Der Preis für den Premium Plus liegt bei 36.480 Dollar. Die einzige weitere Option sind Premium-Lackierungen, deren Preis je nach Farbton variiert.

Auch wenn der Preis mit den höherwertigen Funktionen und dem Design von Mazda konkurriert, ist der MX-30 EV möglicherweise nicht das richtige Auto für Sie, wenn Ihre Fahrbedürfnisse ein gewisses Polster in der Reichweite erfordern. Daher scheint der vorgeschlagene Rotationsmotor eine sinnvolle Ergänzung der MX-30-Linie zu sein, wenn Mazda ihn erfolgreich in den USA einführen kann.